Venedig bereitet sich auf einen historischen Auftritt der Olympischen Flamme vor. Am 22. und 23. Januar 2026 rückt die Lagunenstadt ins Zentrum des olympischen Geschehens. Die Fackel der Winterspiele Mailand–Cortina zieht durch Venetien und verbindet Orte, Menschen und Traditionen.
Von Chioggia über Mestre nach Venedig
Am Donnerstag, dem 22. Januar, erreicht die Flamme zunächst Chioggia. Von dort folgt sie dem Lauf des Brenta. Die Route führt über Stra weiter nach Mestre und Porto Marghera. Diese Etappen schlagen bewusst eine Brücke zwischen Geschichte, Industrie und modernem Stadtleben. Am Abend erreicht die Flamme schließlich den symbolträchtigsten Ort der Stadt. Auf dem Markusplatz entzündet sich ein mobiler Olympiabrand. Dieser Moment setzt einen emotionalen Höhepunkt. Der Platz verwandelt sich in eine große Bühne für den olympischen Geist.
Mobiler Kessel wird entzündet
Venedig nutzt diesen Anlass für eine feierliche City Celebration. Musik, künstlerische Darbietungen und lokale Initiativen begleiten die Zeremonie. Die Stadt öffnet sich den Besuchern und feiert gemeinsam mit ihren Einwohnern. Der mobile Kessel brennt als Zeichen der Verbundenheit mit den Spielen und mit ganz Italien.
Am Freitag, dem 23. Januar, verlässt die Flamme das historische Zentrum. Der Weg führt entlang der venezianischen Küste weiter nach Osten. Musile di Piave bildet die erste Station. Danach folgen San Donà di Piave und Concordia Sagittaria. Auch Portogruaro steht auf dem Programm. Jede dieser Gemeinden empfängt die Fackel mit eigenen Veranstaltungen. Schulen, Vereine und Bürger gestalten den Tag aktiv mit.
Flamme bleibt mehrere Tage in Venetien
Die Olympische Flamme bleibt insgesamt mehrere Tage in Venetien. Zwischen dem 18. und 26. Januar durchquert sie 45 Gemeinden. Sie passiert zudem sechs UNESCO-Welterbestätten. Dieser Abschnitt gehört zu einer landesweiten Reise quer durch Italien. Jeder Fackelträger verbindet symbolisch seine Gemeinde mit den Spielen.
Der tägliche Abschluss folgt stets dem gleichen Ritual. Am Ende jeder Etappe entzündet sich ein Feuerbecken. Dieser Moment bringt Menschen zusammen. Er steht für Stolz, Vorfreude und Zusammenhalt. Venetien zeigt sich dabei als vielfältige Region mit starkem Gemeinschaftsgefühl.
Die Reise endet am 23. Januar in Triest. Von dort setzt die Flamme ihren Weg fort. Für Venedig und das östliche Venetien bleiben diese Tage unvergessen. Die Olympische Flamme bringt nicht nur Licht, sondern auch Emotionen. Sie erzählt Geschichten von Orten, die gemeinsam Teil eines weltweiten Ereignisses werden.